Qualität – Umwelt – Effizienz
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 Wie wird Klimaneutralität «gemacht»?

Da es eine klimaneutrale Produktion mit der heutigen Technik nicht gibt, muss «Klimaneutralität» in irgend einer Form durch Kompensation der klimaschädlichen Treibhausgase erzielt werden. Das kann an Ort und Stelle durch entsprechende Projekte (z.B. Wiederaufforstungen) oder mittels Unterstützung geeigneter Projekte in anderen Ländern geschehen. Beliebt sind vor allem arme südliche Länder, weil dort Projekte viel kostengünstiger als in unseren Breitengraden realisiert werden können.

Eine im Endergebnis echte Klimaneutralität kann also nur im optimalen Fall erreicht werden: neben falschen Berechnungen (auf Grund der komplexen Zusammenhänge leicht möglich) reduzieren auch falsch etikettierte Projekte (z.B. solche die auch ohne diese «Subventionen» gemacht würden) die Bilanz. Ferner ist nicht automatisch neben der Klimaneutralität auch die soziale Nachhaltigkeit gewährleistet.

Auch für solche Projekte ist deshalb ein verlässliches Label unerlässlich. Zur Zeit gibt es lediglich eines, das im Weltmassstab anerkannt ist: den «Gold Standard», der vom WWF 2003 initiert wurde und seit 2006 eingesetzt wird. Bis heute wird aber nur ein Bruchteil der bereits unzähligen Klimaprojekte nach diesem Standard ausgeführt.

Die ausführliche Definition und Beschreibung des Gold Standards finden Sie hier: pdf
Weitere Informationen zum Goldstandard sowie Projektbeispiele finden Sie unter der WWF-Adresse: www.wwf.ch/de/derwwf/themen/klima/index.cfm

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